Eingewöhnung - kleines Wort mit GROSSER Bedeutung"
unbekannt

Individuell

Die entwicklungsorientierte und individuelle Eingewöhnung ist eine grundlegende Voraussetzung dafür, dass Kinder einen guten Start in unserer Krippe haben. Wir geben den Kindern die Zeit, die sie brauchen. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo!

Ablauf der Eingewöhnung

Besonders wichtig ist ein behutsamer Übergang vom Elternhaus in die Krippe.

Die ersten Tage ist der Elternteil immer mit im Raum in greifbarer Nähe und somit ein „sicherer Hafen“ für die neue Situation. Das Kind erkundet mit der Zeit die Umgebung und sucht den Kontakt zu anderen Kindern und Personal. Erst dann kommt es zu einem Trennungsversuch. Wichtig hierbei ist die direkte Verabschiedung von seinem Kind, vor jeder Trennung. Nur so können sich Kinder auf „Trennungen“ einlassen, sie verarbeiten und Sicherheit zu Bezugspersonen aufbauen. Das Personal versucht dem Kind die nötige emotionale Zuwendung zu geben, die es benötigt. Ein bekanntes Kuscheltier, Tuch, Kissen usw. kann dabei eine Hilfe darstellen. Es wird täglich individuell entschieden, wie lange das Kind in der Gruppe bleibt und wann sich die Bezugsperson nicht mehr in der Krippe aufhalten muss. Allerdings sollten die Eltern generell jederzeit erreichbar sein. Abgeschlossen ist die Eingewöhnung, wenn das Krippenpersonal als Bezugsperson angenommen ist, wir das Kind trösten und beruhigen können.

… so eine Eingewöhnung in der KiTa ist nicht nur für die Kinder wichtig, auch die Eltern müssen VERTRAUEN aufbauen.

Vertrauen und Transparenz sind uns sehr wichtige Ziele in der täglichen Arbeit mit den Kleinsten und deren Eltern. Daher ist ein täglicher Austausch unumgänglich.

Kurze Zeit nach der Eingewöhnung findet deshalb auch ein kurzes, reflektierendes Eingewöhnungsgespräch statt. Darin lässt man den Eingewöhnungsprozess Revue passieren, weiter können Fragen, Ängste und Unklarheiten an- und besprochen werden.